Tumorvorsorge für Raucher

August 2012 - Rauchen schadet der Gesundheit und erhöht das Risiko schwerer Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs. Neben Tumoren an Lunge und Blase kommen auch bösartige Veränderungen in den Atemwegen häufiger vor als bei Nichtrauchern. Wer partout nicht von dem Laster loskommt, dem legen HNO-Ärzte nahe, Mundhöhle, Kehlkopf und Halsweichteile regelmäßig untersuchen zu lassen.

Bei einer endoskopischen Vorsorgeuntersuchung inspiziert der Facharzt die Schleimhäute in Mund und Rachen mit einem dünnen Schlauch, der durch Lupenvergrößerung eine genaue Beurteilung des Bereichs ermöglicht.  Eine Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile ergänzt die Vorsorgemaßnahme. Neben Rauchern gehören auch Menschen mit häufigem Alkoholgenuss und familiärer Häufung von Tumoren zur Risikogruppe für Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum oder am Kehlkopf. Da sich bösartige Veränderungen hier oft erst sehr spät durch Beschwerden bemerkbar machen und dann meist nur noch operativ behandeln lassen, lohnt es sich für solche Personengruppen durchaus, diese Wahlleistung in Anspruch zu nehmen.

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